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	<title>Kommentare zu: Bundesregierung legt Sicherheitsbericht vor</title>
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	<description>Philosophische Texte. Kommentare zu Zeitgeist und Kultur.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Feb 2008 08:38:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jeannette</title>
		<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/bundesregierung-legt-sicherheitsbericht-vor/#comment-22</link>
		<dc:creator>Jeannette</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 17:43:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich &quot;sehe&quot; nicht mehr Gewalt. Und das, was ich in den Medien sehe, ist wohl eher ein verzertes Bild. Aber!!!: Erstens frage ich mich, warum Gewalt in dieser welt überhaupt vorhanden sein muss. Und da kommt mir natürlich gleich ein viel weiterer Gewaltbegriff in den Sinn: Warum darf ich denn keinen Menschen töten, wenn genau dass doch jeden Tag von &quot;Staatsoberhäuptern&quot; als vollkommen legitimes Instrument ausagiert wird (Israel-Palästina, USA-Irak, Todesstrafe, tolerierter Hungertod in der dritten Welt, tolerierter Infektionstod in der dritten Welt, obwohl es genug Lebensmittel, Wasser und Medikamente gibt,...).
Und zweitens (für mich ganz klar): Medienberichte über tote, gequälte Kinder (von Tieren fange ich hier gar nicht zu reden an) machen mich extrem bestürzt und wütend (vielleicht sogar gewaltbereit). Ein erhöhtes Anzeigeverhalten und eine gesunkene Gewalttoleranz kann ich in diesem Bereich nicht feststellen. Den Menschen geht es schlecht, sie stehen ohne Hilfe einem System gegenüber, welches Gewalt nicht kategorisch ablehnt, welches in allen (Politik)Bereichen Flickschusterei betreibt, nur um sich selbst am Leben zu erhalten, und damit so beschäfftigt ist, dass Gewalt und Gründe dafür absolut unbeachtet bleiben. Und so kommen wir zu drittens: Auch wenn von einer höheren Aufdeckungsrate die Rede ist, ist das noch lange nicht genug. (Beispiel aus meiner Magisterarbeit: Wolff schreibt von 30.000 polizeilich bekannten Fällen der Kindesmisshandlung und -vernachlässigung in der BRD pro Jahr. Er schätzt sie aber auf insgesamt 100.000 pro Jahr ein. Gleichzeitig ordnet er die Kindesvernachlässigung als die gefährlichste Art der Kindesmisshandlung ein. 
Barth und andere Autoren meinen, dass sie das v.a. für Säuglinge und Kleinkinder ist. 
Esser sagt aus, dass in Deutschland 5 bis 10 % aller Kinder klinisch relevant von ihren Eltern abgelehnt oder vernachlässigt werden.
Es gibt dahingehend auch genug Beispiele, bei denen Fälle von Kindeswohlgefärdung bekannt waren und absolut nichts dagegen unternommen wurde. Also: Aufdeckung ist die eine Seite, was tun, wenn man weiß, ist die andere Seite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich &#8222;sehe&#8220; nicht mehr Gewalt. Und das, was ich in den Medien sehe, ist wohl eher ein verzertes Bild. Aber!!!: Erstens frage ich mich, warum Gewalt in dieser welt überhaupt vorhanden sein muss. Und da kommt mir natürlich gleich ein viel weiterer Gewaltbegriff in den Sinn: Warum darf ich denn keinen Menschen töten, wenn genau dass doch jeden Tag von &#8222;Staatsoberhäuptern&#8220; als vollkommen legitimes Instrument ausagiert wird (Israel-Palästina, USA-Irak, Todesstrafe, tolerierter Hungertod in der dritten Welt, tolerierter Infektionstod in der dritten Welt, obwohl es genug Lebensmittel, Wasser und Medikamente gibt,&#8230;).<br />
Und zweitens (für mich ganz klar): Medienberichte über tote, gequälte Kinder (von Tieren fange ich hier gar nicht zu reden an) machen mich extrem bestürzt und wütend (vielleicht sogar gewaltbereit). Ein erhöhtes Anzeigeverhalten und eine gesunkene Gewalttoleranz kann ich in diesem Bereich nicht feststellen. Den Menschen geht es schlecht, sie stehen ohne Hilfe einem System gegenüber, welches Gewalt nicht kategorisch ablehnt, welches in allen (Politik)Bereichen Flickschusterei betreibt, nur um sich selbst am Leben zu erhalten, und damit so beschäfftigt ist, dass Gewalt und Gründe dafür absolut unbeachtet bleiben. Und so kommen wir zu drittens: Auch wenn von einer höheren Aufdeckungsrate die Rede ist, ist das noch lange nicht genug. (Beispiel aus meiner Magisterarbeit: Wolff schreibt von 30.000 polizeilich bekannten Fällen der Kindesmisshandlung und -vernachlässigung in der BRD pro Jahr. Er schätzt sie aber auf insgesamt 100.000 pro Jahr ein. Gleichzeitig ordnet er die Kindesvernachlässigung als die gefährlichste Art der Kindesmisshandlung ein.<br />
Barth und andere Autoren meinen, dass sie das v.a. für Säuglinge und Kleinkinder ist.<br />
Esser sagt aus, dass in Deutschland 5 bis 10 % aller Kinder klinisch relevant von ihren Eltern abgelehnt oder vernachlässigt werden.<br />
Es gibt dahingehend auch genug Beispiele, bei denen Fälle von Kindeswohlgefärdung bekannt waren und absolut nichts dagegen unternommen wurde. Also: Aufdeckung ist die eine Seite, was tun, wenn man weiß, ist die andere Seite.</p>
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		<title>Von: Robert Neuner</title>
		<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/bundesregierung-legt-sicherheitsbericht-vor/#comment-21</link>
		<dc:creator>Robert Neuner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 10:34:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Torsten,

ein paar Tage nach deinem Kommentar zum veröffentlichten Bericht: &quot;Gewaltdelinquenz&quot;  nun der Amoklauf in Emsdetten.

Zufall, Statistik oder Schicksal???????

Führ Deine Gedanken bitte weiter.........</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten,</p>
<p>ein paar Tage nach deinem Kommentar zum veröffentlichten Bericht: &#8222;Gewaltdelinquenz&#8220;  nun der Amoklauf in Emsdetten.</p>
<p>Zufall, Statistik oder Schicksal???????</p>
<p>Führ Deine Gedanken bitte weiter&#8230;&#8230;&#8230;</p>
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